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FAQs

Fundamental Capital ist eine High-Tech Vermögensverwaltung, die privaten und institutionellen Anlegern quantitative Anlagestrategien sowohl digital als auch offline anbietet.

Unsere Mission ist es, zu verstehen, wie die Welt funktioniert, um daraus Wert zu generieren. Durch den Einsatz von moderner Technologie tätigen wir nachhaltige Investitionen, treffen bessere Entscheidungen und helfen unseren Kunden ihre Ziele mit unübertroffenem Service, Integrität und Transparenz zu erfüllen. Gemeinsam können wir einen bedeutsamen Fußabdruck in unserer Welt hinterlassen.

Hinter der im April 2016 gegründeten Fundamental Capital GmbH steht ein erfahrenes Gründerteam aus Unternehmern und Akademikern. Derzeit beschäftigt Fundamental 10 Mitarbeiter aus den Bereichen Computer Science, Mathematik, Wirtschaft & Finanzen, Logistik und Wirtschaftsingenieurwesen. Zusammen können wir auf über 80 Jahre Kapitalmarkterfahrung zurückgreifen. Darunter sind Mitarbeiter, die einst einige der größten Vermögensverwaltungen Deutschlands geführt haben und sich in anspruchsvollen Marktumgebungen, ob Hausse oder Baisse, bewährt haben.

Unsere Teams arbeiten eng zusammen, um Chancen zu erkunden, Ideen zu teilen und Prozesse zu rationalisieren. Viele von uns besitzen deshalb keinen traditionellen Finanz-Hintergrund. Und das wollen wir auch so beibehalten. Wir sehen das so – unsere Verschiedenartigkeit erlaubt uns Dinge anders zu betrachten, als die Finanzindustrie. Dinge anders anzugehen. Forschung, Entwicklung und Technologie soll immer im Vordergrund stehen und nicht, wie so üblich, im Back-Office verschwinden. Zusammen verkörpern wir das, wofür Fundamental steht: Performance, Einfachheit sowie die Wertschätzung von gut gemachten Produkten.

Wir sind überzeugt, dass Anlageerfolg an den Märkten nur mit wahrlicher Unabhängigkeit erzielbar ist. Genau aus diesem Grund ist Fundamental Capital als ein komplett eigenständiges Finanzdienstleistungsinstitut aufgestellt. Das berücksichtigt auch unser ganzheitlicher Ansatz in der Vermögensverwaltung. Anders als viele Fondsberater, Banken und klassische Vermögensverwalter kreieren wir unsere eigenen Technologien, basierend auf eigenen Analysen, Modellen und statistischen Untersuchungen – unabhängig von jeglichen Vertriebsvorgaben. Dazu brauchen wir keine externen Fonds und auch kein externes Research – alles erfolgt aus eigener Hand. Sodass bei der erfolgreichen Verwaltung Ihres Vermögens niemand im Wege stehen kann.

Vermögensverwaltung bezeichnet die eigenständige Verwaltung Ihres Vermögens durch das beauftragte Finanzdienstleistungsinstitut. Ein Vermögensverwalter analysiert, entscheidet und handelt immer im Interesse des Kunden im Rahmen einer vordefinierten Anlagestrategie und ohne explizite Rücksprache. Dazu ist er gesetzlich verpflichtet. Durch das Vermögensverwaltermandat übertragen Sie Ihrem persönlichen Vermögensverwalter die Aufgabe, Ihr Geld in Wertpapiere anzulegen. Er entscheidet, wie das Vermögen verteilt wird, wann Veränderungen vorgenommen werden und wie die optimale Anlage aussieht, damit Sie Ihre Anlageziele erreichen können. Dadurch erlangen Sie wertvolles Know-How für Ihre finanzielle Freiheit und vor allem kostbare Zeit, die Sie besser nutzen können als mit der Analyse von Wertpapieren. In Deutschland benötigen alle Vermögensverwalter eine Erlaubnis zur Finanzportfolioverwaltung nach §32 KWG, erteilt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die BaFin.

Die Investition in Wertpapiere ist mit Risiken verbunden und es besteht immer die Möglichkeit des Kapitalverlustes. Schließlich ist das Ziel der Kapitalanlage, das gezielte eingehen von Risiken, um Renditechancen wahrzunehmen. Die Erläuterungen in den FAQs sollen Ihnen ein Grundverständnis über die Risiken vermitteln. Für detaillierte Informationen können Sie sich an die im Rahmen des Vertragsschlusses zur Verfügung gestellten Unterlagen stützen oder den Risikohinweis beachten. Bei Fragen können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Allgemeine Risiken:

Konjunkturrisiko

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung einer Volkswirtschaft verläuft typischerweise in Wellenbewegungen, deren Phasen in die Teilbereiche Aufschwung, Hochphase, Abschwung und Tiefphase unterteilt werden können. Diese konjunkturellen Zyklen und die mit ihnen oftmals verbundenen Interventionen von Regierungen und Zentralbanken können mehrere Jahre oder Jahrzehnte andauern und einen bedeutenden Einfluss auf die Wertentwicklung verschiedener Anlageklassen haben. Konjunkturell ungünstige Phasen können somit eine Finanzanlage langfristig in Mitleidenschaft ziehen. Insbesondere dann, wenn der Anleger die Konjunkturentwicklung nicht oder nicht zutreffend bei seinen Anlageentscheidungen berücksichtigt.

Inflationsrisiko

Das Inflationsrisiko bezeichnet die Gefahr, durch Geldentwertung einen Vermögensschaden zu erleiden. Ist die Inflation – also die positive Veränderung der Preise für Waren und Dienstleistungen – höher als die nominale Verzinsung einer Geldanlage, so ergibt sich dadurch ein Kaufkraftverlust in Höhe der jeweiligen Differenz.

Länderrisiko

Ein ausländischer Staat kann Einfluss auf den Kapitalverkehr und die Transferfähigkeit seiner Währung nehmen. Ist ein in einem solchen Staat ansässiger Schuldner aus diesem Grund trotz eigener Zahlungsfähigkeit nicht in der Lage eine Verpflichtung (fristgerecht) zu erfüllen, so spricht man von einem Länder- oder Transferrisiko. Ein Anleger kann hierdurch einen Vermögensschaden erleiden.

Währungsrisiko

Bei Anlagen, die in einer anderen Währung als der Heimatwährung des Anlegers notieren, hängt der erzielte Ertrag nicht ausschließlich vom nominalen Ertrag der Anlage ab. Er wird auch durch die Entwicklung des Wechselkurses der Fremdwährung zur Heimatwährung beeinflusst. Ein Vermögensschaden für den Anleger kann entstehen, wenn die ausländische Währung (in der die Anlage tatsächlich getätigt wurde) gegenüber der heimischen Währung abgewertet wird.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko einer Anlage beschreibt das Risiko für einen Anleger, seine Wertpapiere nicht jederzeit zu marktgerechten Preisen verkaufen zu können. Sofern nur wenige und stark unterschiedliche Aufträge (Angebot und Nachfrage) für ein Wertpapier im Marktvorliegen, wird ein Markt als illiquide bezeichnet. In diesem Fall ist die Durchführung von Kauf- oder Verkaufsaufträgen nicht sofort, nur in Teilen oder nur zu ungünstigen Bedingungen möglich. In der Regel führt dann ein durchschnittlich großer Verkaufsauftrag zu spürbaren Kursschwankungen oder kann nur zu einem deutlich niedrigeren Kurs ausgeführt werden.

Kostenrisiko

Beim Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten fallen neben dem aktuellen Preis des Finanzinstruments Nebenkosten an. Diese Nebenkosten können in drei Kategorien eingeteilt werden. Die erste Kategorie umfasst Kosten, die unmittelbar mit der Transaktion verbunden sind (z.B. Transaktionskosten oder Provisionen). Die zweite Kategorie wird durch Folgekosten (z.B. Depotführungsgebühr) gebildet. Als dritte Kategorie sind darüber hinaus laufende Kosten (z.B. Verwaltungsgebühren bei Investmentfonds) zu berücksichtigen. Die Höhe der Nebenkosten beeinflusst unmittelbar die realisierbare Rendite eines Anlegers.

Steuerliche Risiken

Aus Finanzanlagen erzielte Erträge sind für den Anleger in der Regel steuer- und/oder abgabenpflichtig. Veränderungen der steuerlichen Rahmenbedingungen für die Kapitalerträge können zu einer Änderung der Steuer- und Abgabenlast führen. Bei Anlagen im Ausland kann es darüber hinaus zu einer Doppelbesteuerung kommen. Steuern und Abgaben mindern also die effektiv erzielbare Rendite des Anlegers. Darüber hinaus können sich steuerpolitische Entscheidungen positiv oder negativ auf die Kursentwicklung der Kapitalmärkte auswirken.

Risiko von kreditfinanzierten Finanzanlagen

Anleger können unter Umständen durch Kreditaufnahme oder Beleihung ihrer Finanzinstrumente zusätzliche Geldmittel für die Geldanlage erhalten, mit dem Ziel, den Anlagebetrag zu steigern. Dieses Vorgehen bewirkt eine Hebelwirkung des eingesetzten Kapitals und kann zu einer Risikosteigerung führen, die nochmal verstärkt wirken kann, wenn das kreditfinanzierte Finanzinstrument selbst eine Hebelwirkung aufweist (z.B. Optionsscheine). Im Falle eines fallenden Wertes des Finanzinstruments können unter Umständen Nachschusspflichten der Beleihung oder Zins- und Tilgungsforderungen des Kredits nicht mehr bedient werden und der Anleger ist zur (Teil-)Veräußerung der Finanzinstrumente gezwungen. In Extremfällen kann es zu erheblichen Verlusten bis zum zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen.

Ja, bei Fundamental haben Sie jederzeit Zugriff auf Ihr Geld. So können Sie Teilauszahlungen ausführen lassen (sofern diese nicht die Mindestanlagesumme unterschreiten) oder den Vermögensverwaltervertrag innerhalb einer Frist von zwei Wochen kündigen und uns damit veranlassen Ihr Depot aufzulösen und den Betrag an Sie zu überweisen.

Unsere Anlagestrategien sind darauf ausgelegt, mit Hilfe unserer Technologie und unserer Portfolio-Manager optimal gesteuert zu werden. Individuelle Entscheidungen Ihrerseits können also das Resultat verzerren. Aus diesem Grund sind derartige Investments im Rahmen einer von uns angebotenen Strategie nicht möglich. Sollten Sie Fragen zur Allokation oder Selektion haben, können Sie sich jederzeit über unsere Kontaktdaten, per Mail an support@fundamental.capital oder telefonisch unter +49 221 423 122 86, an uns wenden.

Sollte aufgrund von persönlichen, familiären oder finanziellen Entwicklungen die zuvor ermittelte Risikoneigung nicht mehr zu Ihnen passen, bitten wir Sie, sich über unsere Kontaktdaten, per Mail an support@fundamental.capital oder telefonisch unter +49 221 423 122 86, an uns zu wenden. Wir werden in regelmäßigen Abständen Ihre Anlageziele, Ihre finanzielle Situation, sowie Ihre Kenntnisse und Erfahrungen neu erfragen, um die Geeignetheit der Strategien sicherzustellen.

Wir testen neue Ideen aus allen Winkeln, bevor wir sie implementieren. Schließlich geht es hier auch um echtes Geld. Dabei laufen unsere Entwicklungen kontinuierlich weiter, damit unser Angebot erweitert werden kann. Es gibt so viel mehr zu verstehen und wir sind entschlossen, dass unsere Technologie und die Menschen dahinter das können. Zurzeit bieten wir auf Basis unserer Modelle folgende Anlagestrategien an:

1. Graham: Quant-Value-Strategie

 

Bei Fragen bitten wir Sie sich über unsere Kontaktdaten, per Mail an support@fundamental.capital oder telefonisch unter +49 221 423 122 86, an uns zu wenden. Haben Sie spezifische Fragen zur Technologie oder dem Selektionsprozess, verbinden wir Sie auch gerne mit dem zuständigen Portfolio-Manager.

Aktien symbolisieren eine Beteiligung an einem börsennotierten Unternehmen. Durch den Erwerb einer solchen Beteiligung werden dem Investor bestimmte Rechte zugesprochen, wie z.B. Stimmrechte oder das Recht auf Gewinnausschüttung (Dividende). Somit tritt man als Anleger in die Rolle des Miteigentümers und ist am Erfolg oder Scheitern des Unternehmens beteiligt. Darüber hinaus partizipiert der Anleger an den Kursfluktuationen der Aktie, die durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden.

ETFs sind börsengehandelte Indexfonds, die in ihrer Ausgestaltung ein vordefinierten Index, Markt oder Korb an Finanzinstrumenten wiederspiegeln. Damit ermöglicht es der ETF mit nur einem Wertpapier z.B. die Wertentwicklung des DAX einzufangen und daran zu partizipieren. Anstatt also jede Position im DAX einzeln nachzukaufen, kann der Anleger auf einen ETF zurückgreifen und so die gewünschte Allokation mit nur einem Instrument abbilden. Typisches Merkmal eines ETFs ist, dass obwohl er eine ähnliche Funktionsweise, wie ein Fonds aufweist, deutlich günstigere Kostenquoten mitbringt. ETFs werden häufig mit dem 1:1 Abbilden ganzer Märkte in Verbindung gebracht, eignen sich jedoch auch um verschiedene Anlagestile zu verfolgen (z.B. Smart-Beta Ansätze oder Short-ETFs). Entscheidend ist, dass der ETF als Werkzeug angesehen werden kann, das Zugang zu einem diversifizierten und kostengünstigem Anlageuniversum bietet.

Definition von Shorting

Grundsätzlich bietet der Finanzmarkt seinen Anlegern die Möglichkeit nicht nur an steigenden Kursen zu profitieren, sondern auch fallende Kurse auszunutzen. Eine Short-Position bezeichnet dabei den Handel eines Finanzinstruments, welches auf solche fallende Kurse setzt. Die Möglichkeiten für den Anleger sind dabei zahlreich (ob per Aktienleihe, Option oder Zertifikat), wobei die Wirkungsmechanismen unter der jeweils verwendeten Methodik ähnlich bleiben. Setzt der Anleger z.B. auf das Fallen des DAX, so kann er duch das entsprechende Instrument für jeden Prozentpunkt an Kursverlust einen enstprechenden Prozentpunkt Gewinn mitnehmen. Steigt jedoch gegen seinen Erwartungen der Dax, so streicht der Investor einen entsprechenden Verlust ein.

Einsatzmöglichkeiten

Der Einsatz einer Short-Strategie ermöglicht es dem Anleger von verschiedensten Kapitalmarktentwicklungen zu profitieren ohne dabei auf die Long-Seite (Kurssteigerungen) limitiert zu sein. So können Short-Instrumente insbesondere in Krisenzeiten eine positive Rendite abwerfen und eignen sich damit hervorragend für Abwärtstrends von Märkten. Darüber hinaus kann das "Shorten" zur Absicherung des Portfolios dienen, indem gezielt Positionen gegen den Markt eingegangen werden, um so Volatitlität und Risiko der Anlage zu kontrollieren. In einem solchen Fall weist das Portfolio häufig eine Long-Quote (Beteiligung an steigenden Kursen) sowie eine Short-Quote (Beteiligung an fallenden Kursen) auf, deren Zusammensetzung das Risiko gegenüber Marktentwicklungen quantifiziert.  

Ihr eigener Managed Account

Unter dem Einsatz eines Managed Accounts erhalten Sie als Anleger eine höhere Kontrolle über Ihr Vermögen. Im Unterschied zu einer Fonds-Lösung gehört Ihnen jedes getätigte Investment persönlich. Sie profitieren von einer vollständigen Offenlegung der Anlagetätigkeit und einem leichteren Zugang zu Ihrem Vermögen. Wie maßgeschneidert passt sich der Managed Account an Ihre Kundenbedürfnisse an und erlaubt uns noch besser auf individuelle Umstände zu reagieren.

Keine Standard-Fonds Lösung

Auch bei der Auswahl der einzelnen Anlageinstrumente für Ihr Portfolio verfolgen wir einen ähnlichen Ansatz. Anders als bei herkömmlichen Vermögensverwaltungen, halten wir uns möglichst vom Einsatz aktiver Fonds fern. Das liegt vor allem daran, dass viele Fonds durch ihre Konstruktion einem teuren Indexfonds (ETF) ähneln. Häufig wird wegen falscher Anreize ein Index-nahes Produkt angeboten, welches nur wenig Eigencharakter besitzt. Das macht die Auswahl eines gesunden Kosten-Nutzen Verhältnisses schwer. Oft ist durch so einen Ansatz die Korrelation zum Markt sehr hoch. Dabei steht und fällt der Erfolg an der Börse mit Unabhängigkeit. Diesen Status können wir nur garantieren, wenn Investmententscheidungen klar und deutlich nachvollziehbar sind. Wenn sie aus eigener Analyse kommen und nicht auf vermeintliche Expertentipps bauen.

Ein echter ganzheitlicher Ansatz

Fundamental ist nicht auf den Erfolg anderer Investmentprodukte angewiesen und somit auch an keine bestimmten Vertriebsstrukturen gebunden. Wir haben die Kontrolle über jeden einzelnen Baustein im Investing-Prozess, von der Analyse der einzelnen Instrumente, über den Portfolioaufbau, bis hin zur Betreuung Ihres Vermögens. Alles erfolgt aus eigener Hand.

Eine neue Ära des Investierens

Ob Wetterdaten, Twitter-Nachrichten oder Finanzkennzahlen, das vom Menschen geschaffene Datenvolumen steigt unerschöpflich an. Daten revolutionieren fast jeden Industrie und Lebensbereich. Finanzmärkte sind da keine Ausnahme. Erst kürzlich ermöglichte die immer zunehmende Rechenleistung Computern diese Daten effizient zu verarbeiten. Ein Blick in die Praxis zeigt, dass die erfolgreichsten Investment-Manager der Welt mittlerweile Informatiker sind und nicht Investmentbanker. Ein Algorithmus liest und strukturiert eintreffende Informationen bereits bevor ein Mensch in der Lage diese aufzunehmen. Die Entscheidungen setzt er anschließend systematisch und ohne emotionalen Einfluss um. Diese Fähigkeiten schaffen enorm viel Anwendungspotential. So werden quantitative Technologien heutzutage am Finanzmarkt unter anderem dazu verwendet, um den schnellsten Weg zur Ausführung von Trades zu finden, um Marktbewegungen vorauszusagen, Pressemitteilungen und Finanzberichte nach Schlüsselwörtern zu durchsuchen sowie zur Interpretation von Bilanzkennzahlen eines Unternehmens. Auch wir bei Fundamental nutzen quantitative Modelle, um in modernen Märkten zu investieren. Mit Hilfe von daten-getriebenen Modellen und rigoroser Analyse versuchen wir die informative Geschichte der historisch auftretenden Muster aufzulösen und sie in einer Anlagestrategie umzusetzen. Märkte durchlaufen nämlich häufig Phasen, die von unterschiedlichen Treibern beeinflusst werden. Ob Nachrichten, Wirtschaft oder Politik, diese Faktoren können alle kurzzeitig stark den Markt in eine bestimmte Richtung bewegen. Man denke nur an Präsidentschaftswahlen oder Ankündigen der FED, die ganze Tage, Monate und Jahre prägen können. In diesem Sinne weist der Markt ein Gedächtnis für bestimmte Muster auf, die stets in wechselnden Phasen zum Vorschein kommen. Unsere Modelle sind darauf ausgelegt diese Muster zu erkennen, sich bei Änderungen anzupassen und schnell zu reagieren. In Kombination mit ausgeklügelter Mathematik, intelligenter Software und tiefgreifender Expertise unserer Portfolio-Manager versuchen wir dadurch überdurchschnittliche und risikobereinigte Renditen für Ihr Depot zu liefern.

Investoren am Kapitalmarkt haben verschiedene Möglichkeiten ihre Anlageziele am Finanzmarkt zu verfolgen. Diese Möglichkeiten unterscheiden sich darin, wie der Investor im Laufe der Zeit im Portfolio gehaltene Anlagen nutzt. Übergeordnet lässt sich daher der verfolgte Ansatz des Investors in zwei Kategorien unterteilen: Aktive Anlagestrategien und passive Anlagestrategien.

Aktive Anlagestrategien

Investoren, die eine aktive Anlagestrategie verfolgen, sind davon überzeugt, dass man mit Hilfe einer schlauen Selektion der Titel, in der Lage ist, ein besseres Ergebnis als der allgemeine Markt (z.B. in Form der jährlichen DAX-Rendite) zu erzielen. Hierzu wendet der aktive Anleger häufig eine ausgiebige Analyse der einzelnen Titel an und greift auf Faktoren, wie Trends, Wirtschaft und Politik in seiner Entscheidungsbildung zurück. Die jeweiligen Daten sollen dem Anleger dabei helfen Kauf und Verkauf der Anlage zeitlich abzustimmen und Unregelmäßigkeiten (z.B. in Form eines verschuldeten Unternehmens) aufzudecken. Der aktive Anleger ist in dem Sinne ein Gestalter und versucht durch seine Analysefähigkeiten gegenüber anderen Marktteilnehmern ein Vorteil zu erlangen. Um sein Ziel zu erreichen, wendet er verschiedenste Finanzisntrumente an (u.a. auch ETFs) und ist dementsprechend an keine Indexallokation gebunden.

Passive Anlagestrategien

Im Gegensatz zu aktiven Anlegern, umfasst eine passive Anlagestrategie die Erstellung einer Portfolio-Allokation, die einen bestimmten Index oder Markt (z.B. DAX) wiederspiegeln soll. Häufig werden dazu ETFs verwendet, die die Titel im Index entsprechend ihrer Gewichtung darstellen. Der Zweck einer passiven Anlagestrategie besteht darin, eine Rendite zu erzielen, die mit dem gewählten Index identisch ist und fusst auf der Überzeugung, dass kein Anleger in der Lage ist, eine höhere Rendite als der Markt zu erwirtschaften. Der passive Anleger ist in dem Sinne ein Zuschauer und versucht erst gar nicht sich in Spekulationen der einzelnen Investoren zu verwickeln. Sein Ziel ist es daher möglichst kostengünstig die Rendite zu erhalten, die alle bekommen.

Wir sind überzeugt, dass das Leben nur diejenigen belohnt, die aktiv in ihrem Handeln sind und nicht nur passiv zuschauen. Deshalb wenden wir uns auch davon ab, passive Anlagestrategien an unsere Kunden anzubieten.

Passive Anleger brauchen Geduld

Nach unserer Auffassung verschleiert passives Investieren den Zweck des Aktienmarktes, nämlich attraktiven und guten Unternehmen Kapital zur Verfügung zu stellen. Und genau das macht diese Methode für ungeübte Anleger überaus gefährlich. Sie verursacht nämlich unkontrolliertes Herdenverhalten, bei dem, ungeachtet ob Gewinner oder Verlierer, in jedes Unternehmen investiert wird. Wie in einer sich selbstverstärkenden Rückkopplungsschleife führt das zu unnatürlich hohen Bewertungen, hinter denen selten wahre Werte stecken. Dieser Mechanismus funktioniert solange, wie Märkte nach oben gehen. Dreht sich aber der Trend, entstehen besondere Gefahren für passive Anleger ohne Risikomanagement. Die negativen Auswirkungen eines solchen Ansatzes konnten sie im Zuge der Krisen von 2000 und 2008 spüren, als der größte Teil ihres Vermögens im Technologie bzw. Immobiliensektor investiert war. Hier offenbart sich die größte Schwäche eines solchen Ansatzes. Vor allem in schlechten Marktzeiten rast man aufgrund erhöhter Korrelation und ähnlicher Anlagemethodik mit voller Geschwindigkeit gegen die Wand und muss damit einen langen Atem beweisen, um die verlorene Rendite wieder einzuholen.

Aktive Anleger schauen vorraus

Ein System, das zunehmend von mechanistischen, top-down geprägten, und vor allem theoretisch fragwürdigen Annahmen getrieben wird, eröffnet auf der anderen Seite spannende Möglichkeiten für Andersdenker. Ein richtig eingesetztes aktives Management bietet seinen Investoren nicht nur eine höhere Chance auf Überrenditen, sondern hilft auch Risiken richtig einschätzen zu können und auf die Bremse zu treten, falls nötig. Zahlreiche Investoren konnten in den letzten Jahren immer wieder aufs Neue beweisen, was ein gutes aktives Management bewirken kann. Sie zeigen uns nicht nur, dass man Märkte langfristig schlagen kann, sondern konnten sich auch erfolgreich durch schwere Krisen manövrieren. Diese Klasse von Investment-Managern folgt dabei nicht der klassischen Finanztheorie. Sie entscheiden eigenhändig und lassen sich nicht von der Masse leiten. Wir bei Fundamental sehen das ähnlich.

Theorie

Für die meiste Zeit der letzten 25 Jahre hat die Investment-Management-Welt die Idee gefördert, dass einzelne Investoren nicht in der Lage sind, den Markt dauerhaft zu schlagen. Die Effizienzmarkthypothese (EMH) behauptet, dass alle Informationen, die in diesem Bezug vorteilhaft wären, bereits in den Preisen enthalten sind. Der Markt wäre demnach ein effizienter Mechanismus, der Chancen umgehend wegrationalisiere und Preisen einen Random Walk (Zufallspfad) unterstellt. Unter solchen Bedingungen sind Investoren nicht in der Lage durch eine schlaue Aktienselektion einen Vorteil gegenüber andere Marktteilnehmer zu erlangen. Der effizientere Weg wäre einfach der Kauf eines Index-Fonds, der den Markt und seine Entwicklung nachbildet. So zumindest in der Theorie.

Praxis

Die Realität sieht häufig anders aus. Nobelpreisträger Robert Shiller nannte die EMH einer der größten Fehler in der Geschichte ökonomischen Denkens. Und auch Warren Buffet formulierte provokant: „Ich würde heute auf der Straße sitzen, wenn Märkte effizient wären.“ Zweifel geben vor allem die theoretischen Annahmen, mit der die EMH arbeitet (u.a. keine Transaktionskosten, jeder Marktteilnehmer verfügt über dieselben Informationen, Investoren agieren immer rational, jeder Marktteilnehmer verfolgt die gleichen Ziele und hat eine ähnliche Vorstellung von Wert). All diese Annahmen sind in der Praxis kaum anwendbar. Investoren agieren nicht rational, sondern werden von emotionalen und irrationalen Faktoren getrieben. Sowohl die DotCom Blase, als auch die Banken- und Finanzkrise von 2007 zeigten, dass der Markt Trends und Perioden von irrationalem Überschwang unterworfen ist. Solche zwischenzeitlichen Ausbrüche können das Bild von Vermögensanlagen verzerren und dafür sorgen, dass exorbitante Abweichungen auftreten. Ein Umstand, den auch die zugrundeliegende Normalverteilung nicht erklären kann. Darüber hinaus gab es im Gegensatz zu den Annahmen der EMH viele Einzelinvestoren, die es geschafft haben, den Markt konsequent über Jahrzehnte zu übertreffen. Viele dieser Investoren kommen aus der Value-Investing Schule (und folgen effektiv einer Mean-Reversion Strategie). Andere handeln den Markt in einer zyklischen Art und Weise (basierend auf Trends und Momentum) und konnten damit extreme Erfolge erzielen. Die Konsistenz in der Ausführung der oben genannten Ansätze zeigt, dass Kritiker nicht mehr von Glück oder Zufall sprechen können. Im Gegenteil - in allen Ansätzen kann man Gemeinsamkeiten erkennen: Ein disziplinierter Prozess, das Jagen von Chancen, wo Andere nicht hinsehen, sowie die richtigen Werkzeuge erlauben einem Investment-Manager sich eine gute Position im Vergleich zu anderen Marktteilnehmern zu verschaffen.

Risiko ist eine Sache der Definition

Die meisten von uns haben schon einmal von dem grundlegenden Kompromiss zwischen Risiko und Rendite gehört. Wenn ein Investor mehr Rendite von seiner Anlage erwarten will, musser auch gewillt sein mehr Risiko in seinem Portfolio aufzunehmen. Während an einer solchen Annahme erst mal nichts auszusetzen ist, ist die genaue Definition und Sichtweise von Risiko für den Erfolg eines Anlagemodells maßgebend. Wir betrachten Risiko als die Gefahr eines Verlustes durch eine Fehlinvestition. Diese kann zum Beispiel entstehen, wenn sich ein Investment nicht so entwickelt, wie ursprünglich kalkuliert. Natürlich kann nicht jede Position positiv abschließen, aber mit Hilfe von moderner Technologie, können wir versuchen, die Möglichkeit eines Verlustes zu reduzieren. Das heißt auch für uns, nicht jedes Investment zu verfolgen, sondern nur in Situationen mit großem Aufwärtspotential und limitiertem Risiko zuzuschlagen. Dafür verfolgen wir makroökonomische Entwicklungen, achten auf Trends und den zugrundeliegenden Wert eines Investments, um uns ein ganzheitliches Bild zu verschaffen. Einzeltitel-, Sektor-, sowie Marktrisiko sind Kennzahlen, die wir stets untereinander vergleichen. Darüber hinaus behalten wir Volatilitäten und Korrelationen der Anlagen stets im Auge. Denn langfristiger Anlageerfolg lässt sich nach unserer Auffassung nur mit einem Day-to-Day Risikomanagement erzielen. Das berücksichtigt auch unsere Überzeugung auf extreme und außerordentliche Events vorbereitet zu sein, Hedging-Strategien einzusetzen und aus historisch makroökonomischen Zuständen zu lernen.

Nein - obwohl Fundamental Capital moderne Hedging-Strategien einsetzt, die sonst üblicherweise von Hedge-Fonds verwendet werden, sind wir nicht als solcher konstruiert. Wir nutzen die Idee des Hedging, um Ihr Portfolio auf stürmische Zeiten vorzubereiten. Auf dieses Prinzip ist wahrscheinlich jeder von uns schon einmal beim Kaufen einer KFZ-Versicherung gestoßen. Auch wenn der Erwerb einer solchen Police einen Unfall nicht verhindern kann, mindert sie im Falle eines Crashes den Schaden. Somit beschreibt das Hedging eine Strategie, die darauf ausgelegt sind, sich vor negativen Ereignissen zu versichern. Wir nutzen es vor allem als Instrument des Risikomanagements. Das Hedging erlaubt uns dabei Ihr Portfolio in bestimmten Situationen zu schützen.

Als technologieorientiertes Unternehmen ist die Forschung ein essentieller Baustein in unserer DNA. Unsere quantitativen Strategien basieren dabei oft auf jahrelanger Analysetätigkeiten und sind Kern aller unserer Handelsaktivitäten. Dabei steht die Validierung im Realmarkt stets im Fokus. Ein guter Backtest reicht nicht aus, um eine Strategie ins Leben zu rufen. Wir glauben nämlich, dass Märkte einem konstanten Wandel unterworfen sind. Was vor 50 Jahren funktioniert hat, muss nicht zwangsläufig heute funktionieren. Umso wichtiger ist es, auf solche Umstände durch einen kontinuierlichen Forschungs- und Entwicklungsaufwand vorbereitet zu sein. Nach unserer Auffassung lässt sich nur so ein aktiver Mehrwert aufrechterhalten. Wonach wir suchen ist vor allem:

1. Geringe Korrelation zum Gesamtmarkt o. Sektor

2. Stabile und echte Überrenditen

3. Proaktives Risikomanagment

4. Konsistente Ursache-Wirkung Beziehung

5. Geringe Korrelation zu eigenen Strategien

 

Fundamental erhebt jährlich eine Vermögensverwaltergebühr in Höhe von 1% auf die Gesamtsumme Ihres Depotguthabens. Darin ist auch schon die Depotgebühr unserer Partnerbank enthalten. Für alle Gewinne wird Ihnen eine Erfolgsgebühr in Höhe von 12% angerechnet. Diese folgt dem High-Watermark Prinzip und fällt nur an, wenn Sie am Ende eines Quartals höhere Gewinne erzielt haben als der bisherige Höchststand.

Zuzüglich können Transaktionsgebühren und auf Sie zukommen. Transaktionskosten können jährlich variieren und hängen von der Anzahl der durchgeführten Transaktionen ab. Der größte Teil davon fällt dabei bei Kauf (Start) und Verkauf (Ende) des gesamten Portfolios an. Die bisherige Praxis hat gezeigt, dass Transaktionskosten im jährlichen Durchschnitt den Anteil von 0,2% - 1% p.a. (je nach Höhe des investierten Betrags) des Vermögens in der Regel nicht übersteigen. Die Quote variiert jedoch von der Marktlage. Mit Hilfe unseres langfristigen Ansatzes versuchen wir jedoch Ihre Transaktionskosten zu minimieren, um so die Flexibilität Ihres Depots sicherstellen zu können

Die Vermögensverwaltergebühr in Höhe von 1% wird über das gesamte Jahr anteilig berechnet und am Ende eines jeden Monats in Rechnung gestellt. Maßgebend ist hier der durchschnittliche Marktwert des verwalteten Kundenvermögens an Bewertungstagen.

Die Erfolgsgebühr wird zum Quartalsende für das abgelaufene Quartal berechnet und fällt nur dann an, wenn Ihr Vermögen neue historische Höchststände (High-Watermark) erreicht. Auf die Differenz des neuen Höchststandes (neue HWM) und des alten Höchststandes (alte HWM) wird eine Erfolgsgebühr von 12% berechnet. Die Abrechnung erfolgt auf Basis der absoluten Gewinne in einem Abrechnungszeitraum. Sollten Sie zu einem Datum vor einem jeweiligen Stichtag das Vermögensverwaltungsmandat kündigen, wird das Kündigungsdatum als neuer Stichtag für die Gebührenberechnung verwendet.

Die Anwendung einer gut strukturierten Erfolgsgebühr schafft eine ausgewogene Win-Win Partnerschaft zwischen unseren Investoren und uns. Wir beide profitieren nur dann, wenn eine gute Rendite erzielt wird. An diesem Ziel möchten wir uns messen.

Eine niedrige Grundgebühr hilft uns dabei die Kapitalbelastung für Ihr Portfolio so gering wie möglich zu halten. Die Erfolgsgebühr berücksichtigt den leistungsbezogenen Anteil der Gebühr. Märkte aktiv zu schlagen erfordert weitaus mehr Ressourcen als das bloße passive Abbilden von Märkten. Der Einsatz einer solchen Gebühr ermöglicht dabei beide Interessensseiten auf einen Nenner zu bringen. Sie incentiviert nicht nur eine faire Kompensation für das Erzielen von Überrenditen, sondern hilft auch das Portfolio vor unnötigen und erheblichen Risiken zu schützen. Denn unser Interesse liegt nicht nur darin das Beste aus Ihrem Vermögen zu machen, sondern auch Ihr Vermögen in schweren Marktzeiten bestmöglich zu schützen. Schließlich bedeutet jeder verlorene Prozentpunkt auch ein Prozentpunkt mehr aufzuholen. Ein Umstand der bei einer ausschließlich fixen Ausgestaltung nicht von Interesse ist, da Gebühren unabhängig von der tatsächlichen Leistung bezahlt werden.

Die Verwendung einer Pauschalgebühr, mit der alle Leistungen abgegolten werden, ist ein beliebtes Mittel in der Gebührenstruktur eines Fonds. Sicherlich ist eine Pauschalgebühr ein relativ einfach strukturiertes Mittel, um möglichst effizient Leistungen abzugelten. Jedoch ist die Gefahr von Intransparenz unter Einsatz einer solchen Gebühr sehr hoch. Es kann also vorkommen, dass Gebühren versteckt werden und nachher in der Abrechnung für böse Überraschungen sorgen. Auch die Vergleichbarkeit von tatsächlich erbrachten Leistungen und das Nachvollziehen von wichtigen Kostenfaktoren leiden unter einer solchen Gebührenstruktur. <br Wir haben uns dazu entschieden, Transaktionskosten separat abzurechen und transparent offenzulegen. Wir geben sie so weiter, wie sie uns tatsächlich kosten. So haben Sie die Sicherheit, wie viel Wert tatsächlich in unserer Leistung steckt, und wie diese sich jeweils zusammensetzt. Schließlich ist jeder Managed Account Ihr persönlich kleiner Hedgefonds und keine Massenlösung.

Als High-Watermark (HWM) wird der Höchststand Ihres Portfolios innerhalb einer bestimmten Zeitspanne bezeichnet. Erst wenn Ihr Portfolio diese Marke übertroffen hat, dürfen wir die Erfolgsgebühr berechnen. Im Falle eines Quartals mit negativer Performance, muss also zunächst die Differenz zum Höchststand ausgeglichen werden, bevor eine neue Performancegebühr erhoben werden kann. Die HWM wird Ihnen nach Abzug der Gebühren gesetzt.

Ein vereinfachtest Beispiel an einem 100.000€ Investment:
  • In Periode 1 steigt Ihr Portfolio um 15%, also fällt eine Erfolgsgebührin Höhe von 1.800€ an (100.000€ *15% *12%). Nach Abzug der Gebühren beträgt Ihr Höchststand nun 113.200€ (115.000€ - 1.800€).
 
  • In Periode 2 sinkt Ihr Portfolio um 10% – d.h. Ihr aktueller Depotstand steht bei 101.880€. Der Höchststand beträgt aber immer noch 113.200€ und es fallen deshalb keine Erfolgsgebühren an.
 
  • In Periode 3 steigt Ihr Portfolio wieder um 15% auf 117.162€. Hier zahlen Sie nur noch auf Abstand des aktuellen Vermögenswertes zur HWM eine Erfolgsgebühr (effektiv 3,5%). Es werden Ihnen 475,44€ an Gebühr angerechnet. Die Rechnung lautet: (117.162€ - 113.200€ )* 12%. Der neue Höchststand beträgt nun 116.687€.
   

Anfallende Gebühren werden direkt von Ihrem Account abgezogen. Dazu halten wir immer eine niedrige Cash-Quote bereit. Es sind also keine Transaktionen Ihrer Seite erforderlich.

Nein, Ein- und Auszahlungen sind kostenfrei.

Nein, innerhalb einer Frist von zwei Wochen, können Sie den Vermögensverwaltungsvertrag zu jeder Zeit kostenfrei kündigen.

Als Basis für die Kalkulation der Performance und der Erfolgsgebühren dient die zeitgewichtete Renditeberechnung (sog. time-weighted return). Die Portfoliorendite ist somit unabhängig von Ein- und Auszahlungen.

1. Um den Anmeldeprozess zu starten, klicken Sie einfach auf einer Seite unserer Homepage den „Jetzt investieren“ Button.

 

2. Im ersten Schritt ermitteln wir gemeinsam Ihre persönlichen Anlageziele, Ihre Kenntnisse und Erfahrungen im Bezuga uf die Kapitalmärkte sowie Ihre finanziellen Verhältnisse.

 

3. Anschließend prüfen wir, ob Ihre Angaben für unsere Anlagestrategien geeignet sind.

 

4. Bei Übereinstimmung können Sie sich im Anschluss online per Video-Ident-Verfahren (IDnow) verifizieren lassen.

 

5. Nach Erhalt Ihrer Unterlagen, prüfen wir Ihre Identitätsdaten und bestätigen Ihnen per E-Mail die Annahme der Verträge, und eröffnen ein neues Depot für Sie bei der BaaderBank.

 

6. Ihr gewünschter Anlagebetrag wird per SEPA-Lastschrift von Ihrem hinterlegten Referenzkonto eingezogen und auf Ihr Konto bei der Baader Bank transferiert.

 

7. Ab jetzt kann Ihr Vermögen beginnen für Sie zuarbeiten.

 

Als digitale Vermögensverwaltung fokussieren wir unser Angebot auf das Onlinegeschäft, um Ihnen eine moderne Lösung der Geldanlage zur Seite zu stellen. Wir können jedoch verstehen, dass ein Investment in die Zukunft auch ein persönliches Kennenlernen voraussetzt. Um Ihnen diese Möglichkeit zu geben, bieten wir auch Termine vor Ort an, in denen wir gemeinsam durch die jeweiligigen Schritte gehen können und uns ein bisschen besser kennenlernen. Bitte beachten Sie, dass persönliche Termine erst ab einem Investmentbetrag von 250.000€ wahrgenommen werden können. Sollten Sie also Interesse an einer Anlage mit vorherigem Kennenlernen haben, benutzen Sie bitte folgende E-Mail: invest@fundamental.capital oder nehmen Sie telefonisch Kontakt auf unter: +49 221 423 122 86

Bevor Sie Kunde bei uns werden, führen wir eine Geeignetheitsprüfung durch, um Ihre mögliche Risikobereitschaft zu ermitteln. Dieser Prozess dauert in der Regel nur wenige Minuten und hilft uns Ihre Ziele besser zu verstehen. Die Legitimation Ihrer Person erfolgt dabei innerhalb fünf Minuten (Video-Ident). Nach Prüfung der Unterlagen ziehen wir innerhalb von 3-5 Werktagen den von Ihnen gewünschten Anlagebetrag vom Referenzkonto ab und transferieren ihn automatisch zu Ihrem Konto bei der Baader Bank. Sobald Sie Kunde sind und der Anlagebetrag auf Ihrem Baader Bank Konto vorliegt, beginnen wir umgehend mit der Investition des Betrages.

Ihr Depot und Ihre Wertpapiere werden bei der Baader Bank geführt. Mehr Informationen zu der Bank finden Sie auch hier.

Ja, ab einer Anlagesumme von 50.000€ können Sie bei Fundamental investieren. Der Mindestbetrag gilt nur für Ersteinzahlungen. Sollte es dazu kommen, dass ihr ursprünglicher Anlagebetrag unter die Marke von 50.000€ fällt, sind sie nicht verpflichtet neues Geld zu investieren. Teilauszahlungen, die den Anlagebetrag unter die 50.000€ Marke bringen würden, sind nicht möglich. In diesem Fall müssten Sie sich das Geld vollständig auszahlen lassen und den Vermögensverwaltungsvertrag kündigen.

Nein, Sparpläne sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Sie können jedoch den Anlagebetrag jederzeit erhöhen, indem Sie eine Überweisung auf Ihr Baader Bank Konto vornehmen oder in der App eine neue SEPA-Lastschrift initiieren.

Sofern Sie

1. einen dauerhaften Wohnsitz in Deutschland haben,

 

2. über 18 Jahre sind,

 

3. nicht steuerpflichtig in den USA sind und

 

4. über ein deutsches Bankkonto verfügen,

können Sie Kunde bei Fundamental werden. Auch für Personen mit einem Wohnsitz außerhalb Deutschlands steht unser Service zur Verfügung. Sollten Sie nicht in Deutschland steuerpflichtig sein, können Sie sich über unsere Kontaktdaten, per Mail an support@fundamental.capital oder telefonisch unter +49 221 423 122 86, an uns wenden.

Zurzeit unterstützen wir Einzelkonten sowie Firmenkonten. Firmenkonten können jedoch nicht digital eröffnet werden. Bei Interesse bitten wir Sie sich über unsere Kontaktdaten, per Mail an invest@fundamental.capital oder telefonisch unter +49 221 423 122 86, an uns zu wenden. Gemeinschaftskonten, Konten für Kinder und Treuhänderkonten sind noch nicht in unserem Leistungsumfang enthalten. Sollten Sie dennoch ein Konto mit Ihrem Partner eröffnen wollen, genügt auch ein gemeinsam geführtes Bankkonto über das sie beide einzelverfügungsberechtigt sind.

Das Referenzkonto ist ein von Ihnen gewähltes Bankkonto über das sämtliche Ein- und Auszahlungen mit Ihrem Baader Bank Konto verrechnet werden. So haben Sie stets die Sicherheit, dass Sie die volle Kontrolle über den Geldfluss haben. Grundvoraussetzung ist, dass das Konto auf Ihren Namen läuft und in Euro geführt wird.

Bevor sie den Anmeldungsprozess durchlaufen, bitten wir Sie folgende Unterlagen bereitzuhalten:

1. Personalausweis

 

2. Gültige Steuer ID

 

3. IBAN des Referenzkontos

 

Um Ihr Passwort zu ändern, begeben Sie sich bitte in der Fundamental Capital App zu dem Menüpunkt „Mehr“ und dann auf „Meine Daten“. Dort haben Sie die Möglichkeit, ihr Passwort zu ändern. Geben Sie dazu bitte ihr bisheriges Passwort ein, und anschließend Ihr neues Passwort. Sobald Sie auf speichern tippen, haben Sie ihr Passwort erfolgreich geändert.

In der Fundamental Capital App finden Sie einen Menüpunkt, der Ihnen Ihre persönlichen Daten anzeigt. Wählen Sie bitte den Menüpunkt „Daten ändern“. Nun können Sie Ihre neue Anschrift hinterlegen. Klicken Sie danach bitte auf „Speichern“. Wir kümmern uns ab diesem Punkt um den Rest, und informieren auch die Depotführende Bank für Sie.

Bitte vergewissern Sie sich, dass Sie eine funktionierende Internetverbindung haben, und das eingegebene Passwort korrekt ist. Sollte es zu Loginproblemen kommen, wenden Sie sich bitte an support@fundamental.capital oder kontaktieren Sie uns telefonisch über +49 221 423 122 86.

Bei Änderungen des Referenzkontos bitten wir Sie sich über unsere Kontaktdaten, per Mail an support@fundamental.capital oder telefonisch unter +49 221 423 122 86, an uns wenden.

Sobald Sie Ihre Identität über IDnow legitimiert haben und ein Passwort für Ihren Fundamental Account vergeben haben, erhalten Sie Zugang zu der Fundamental Capital App. Diese können Sie schon bald im Apple App Store herunterladen. Während des Depoteröffnungsprozesses wird Ihnen der Status der Depoteröffnung und der Erstlastschrift in der App angezeigt. Wenn das Depot erfolgreich eröffnet wurde, erhalten Sie alle Informationen über Ihre Investments, die Unternehmen und über alle Transaktionen und News.

In der App erhalten Sie Zugang zu allen depotrelevanten Informationen. Sie können kinderleicht und transparent einsehen, wie hoch Ihr Depotvolumen ist, wie sich Ihr Depot über verschiedene Zeiträume entwickelt hat und in welche Unternehmen Sie derzeit investiert sind. Jedes Unternehmen wird zu dem detailliert beschrieben. So verstehen Sie genau, wo und warum Sie investiert sind und welche Menschen, Geschäftsmodelle und Produkte hinter den Portfoliounternehmen stehen. Zusätzlich können Sie aus der App direkt den Service von Fundamental Capital kontaktieren und Ihre persönlichen Daten ändern.

Sie können die Wertentwicklung jederzeit in der App abrufen. Der Vermögensstand bezieht sich dabei immer auf die End of Day Kurse des vorherigen Tages. Wenn die definierte Verlustschwelle gerissen wird, werden Sie sofort benachrichtigt. Zu dem erhalten Sie quartalsweise einen detaillierten Bericht über die Entwicklung des Depots sowie über die Entwicklung der Einzeltitel.

In Ihrem persönlichen Bereich finden Sie alle Vertragsunterlagen sowie weitere Informationen zu den Geschäftsbedingungen der Bank. Zusätzlich werden Sie fortlaufend über Ihre Wertentwicklung in Form eines standardisierten Reportings (Jahresdepotauszug) in Ihrem Postfach informiert und können sich monatlich Ihre Kontoauszüge herunterladen. AGB der Bank und Sonderbedingungen befinden sich ebenfalls im Portal.

Für die steuerliche Abrechnung ist die Baader Bank zuständig. Diese sendet Ihnen alle steuerlichen Informationen einmal jährlich per Post an Ihre Meldeadresse.

Wir nehmen das Thema Datenschutz sehr ernst, es ist in unserer Unternehmensphilosophie ein fundamentaler Bestandteil. Die Art der Verschlüsselung Ihrer persönlichen Daten ist bei uns immer auf dem neuesten Stand und Ihre Daten werden mit äußerster Sorgfalt behandelt. Aus diesem Grund haben wir uns auch dazu entschieden, ausschließlich mit den besten IT-Partnern zusammen zu arbeiten. Damit ist sichergestellt, dass Ihre Daten ausschließlich in deutschen Rechenzentren nach aktuellen ISO-Standards liegen. Unsere Plattform, unsere Partner eingeschlossen sind somit 100% „Made in Germany“.

Ihre Daten sind und bleiben Ihr Eigentum. Wir bereiten Ihre Daten auf und visualisieren sie. Wir werden Ihre Daten weder vollständig noch teilweise an andere Unternehmen weitergeben oder verkaufen. Eine Ausnahme gilt jedoch für Fälle, die in einem direkten Zusammenhang zur Erfüllung der Pflichten aus dem Vertrag stehen. Einige Ihrer Stammdaten werden von Fundamental Capital aus Statistik-Gründen intern verarbeitet. Diese Maßnahme dient dazu, unsere Dienstleistung optimal an unsere Zielgruppe anzupassen und bestmöglich weiterzuentwickeln.

Ja, mit der Baaderbank als Partner sind Ihre Anlagen einlagengesichert. Die Baaderbank ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Ihr Kontoguthaben ist damit durch die gesetzliche Einlagensicherung der EdB (Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH) bis zu einer Höhe von rund 100.000 Euro abgesichert. Die Fundamental Capital GmbH ist dabei nicht befugt Besitz oder Eigentum an Vermögenswerten des Kunden zu verschaffen. Alle Vermögenswerte werden von unserer Partnerbank, der Baaderbank, verwahrt. Im Falle einer Insolvenz der Fundamental Capital GmbH ist also Ihr Kontovermögen geschützt.

Fundamental Capital GmbH ist ein unter dem §32 KWG agierender Finanzdienstleister und vollständig vom Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) reguliert. Fundamental Capital hat die Erlaubnis, nach § 1 Absatz 1a Satz 2 KWG die Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum im Rahmen der Finanzportfolioverwaltung nach § 1 Abs. 1 a Satz 2 Nr.3 KWG, die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im Rahmen der Anlagevermittlung nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG, die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung im Rahmen der Abschlussvermittlung nach § 1 Abs. 1 a Satz 2 Nr.2 KWG sowie die Anlageberatung nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a KWG durchzuführen.

Unsere Algorithmen laufen immer gleichzeitig auf zwei verschiedenen Servern, sodass bei einem Ausfall sofort auf den anderen Server, in einem anderen Rechenzentrum zugegriffen werden kann. Für den unwahrscheinlichen Fall eines Ausfalls beider Server greifen wir auf die letzte gespeicherten Informationen der Daten zurück. Zu diesem Zweck speichern wir alle relevanten Daten, alle Ergebnisse der Algorithmen zusätzlich auf lokalen Datenträgern.

Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) ist die in Deutschland zum Schutz der Verbraucher im Bereich Finanzdienstleistungen zuständige Instanz. Sie agiert im Interesse aller Verbraucher und Kunden und überwacht zum Beispiel Finanz- und Kreditinstitute und damit auch alle Vermögensverwaltungen in Deutschland. Ihre Aufgabe besteht in der Beaufsichtigung der Unternehmen, dem Vorbeugen und Verfolgen von Missständen in den beaufsichtigten Unternehmen und gibt konkrete Hilfestellung für Verbraucher.

Die Anlagestrategie GRAHAM besteht überwiegend aus Einzelwerten (Aktien), investiert konzentriert (in der Regel 10 – 20 Aktien im Portfolio), langfristig und wird aktiv verwaltet. Das Ziel ist es, durch Anwendung quantitativer Modelle in Kombination mit den Grundsätzen des Value-Investings eine bessere Wertentwicklung als der MSCI World Index zu erzielen.

Auswahl der Titel

Der Anlageschwerpunkt soll auf europäischen und amerikanischen Aktien liegen, welche durch weitere internationale Werte ergänzt werden können. Die Analyse von Fundamentaldaten und Unternehmensinformationen steht dabei im Vordergrund. Graham sucht nach einer günstigen Bewertung und nach versteckten Werten. In Kombination mit Charttechnik und dem Newsflow sollen frühzeitige Trends erkannt werden, um somit optimale Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten zu identifizieren. Die Haltedauer einer Position beträgt dabei zwischen 1-2 Jahren.

Management des Portfolios

Durch den Einsatz eines konzentrierten Portfolios kann es zu einer höheren Volatilität als bei breiten Marktindizes kommen. Da eine allzu große Schwankung nicht wünschenswert ist, ist das Ziel der Anlagestrategie die Downside – Volatilität (negative Abweichung) bei max. 10% zu halten. Zu diesem Zweck verwendet GRAHAM Hedging-Strategien und sichert entsprechend ab. Die durch den Investitionsgrad gesteuerte Liquidität kann dann beispielsweise in Short ETF’s (Investment gegen den Markt) ausgelagert werden. In Korrekturphasen können die Long Quoten abgesenkt werden, die Short Quoten gesteigert werden, um ein komplett marktneutrales Portfolio abzubilden.

Die gesamte Auswahl der Investments übernimmt der Computer. Anschließend werden die Vorschläge der Technologie von unseren Portfolio-Managern überprüft und weitergehenden qualitativen Analysen untergezogen. In diesem Zusammenhang werden übergeordnete Trends, wie z.B. der demografische Wandel oder die Niedrigzinspolitik, beleuchtet und auf die einzelnen Unternehmen angewendet. Der Blick auf Management, die Trendstärke, sowie weitere qualitative Kriterien spielen in diesem Teil eine große Rolle. Die finale Entscheidung über ein Investment unterliegt dann dem zuständigen Portfolio-Manager. Dabei gilt immer: Alle getätigten Investments müssen stets vom Computer vorgeschlagen werden.

Der Auswahlschwerpunkt liegt auf europäischen und amerikanischen Aktien, welche durch weitere internationale Werte ergänzt werden können.

Value-Investing bezeichnet das Kaufen von Aktien, die nach bestimmten Kriterien als günstig angesehen werden. Der Anleger basiert seine Entscheidungen auf eine Bilanzanalyse des Unternehmens. Aus diesen Daten ergibt sich ein fairer Wert für das Investment, der mit dem Marktpreis verglichen wird. Durch diese genaue Analyse versucht der Value-Investor hohe Qualität zu einem günstigen Preis einzukaufen. Der Schlüssel liegt dabei in der Relation zwischen Preis und Wert. Wenn Wertpapiere zu einem angemessenen Preis unter dem wahren gekauft werden, so ist der Spielraum für menschliche Fehler, Krisen oder extreme Volatilität größer. Damit erhöht sich nicht nur die Chance auf eine langfristige und erfolgreiche Rendite, sondern Risiken werden kontrolliert reduziert.

Warum genau Value-Investing?

Value Investing arbeitet mit einem ganz einfachen Prinzip: „Kaufe einSchnäppchen und warte ab.“ Kurzfristig gesehen ist der Markt nämlich ein Stimmungsbarometer und Preise liegen häufig komplett schief. Auf lange Sicht nähern sich jedoch Preis und Wert an und der Investor kann durch das “Verschlafen” der anderen Investoren von Wertzuwächsen profitieren. Durch die Investition bei niedrigen Bewertungsniveaus versucht der Anleger also positive Renditen zu generieren und gleichzeitig Risiken zu reduzieren. Value-Investing wird mittlerweile seit mehr als 80 Jahren praktiziert und hat mit unter die erfolgreichsten Investoren der Börsen-Geschichte hervorgebracht, häufig auch bekannt als “Superinvestors of Graham-and-Doddsville.”

Vorteile des Value-Investings

1. Überrenditen: Zahlreiche empirische Studien belegen, dass Value-Investing als eine der erfolgreichsten Strategien für Überrenditen gilt. 2. Kapitaleffizienz: Value-Investing richtig sich langfristig aus, demnach sind auch niedrigere Investitionskosten erforderlich, als bei anderen Strategien. 3. Antizyklisch: Beim Value-Investing entstehen die attraktivsten Investmentmöglichkeiten oft in wirtschaftlich schweren Zeiten.  
Angemessene Diversifikation ist uns wichtig, sowohl im Bezug auf Rendite als auch auf Sicherheit. Diversifikation wird nicht zu unrecht als heiliger Gral der Finanzwelt bezeichnet. So hilt es Risiken zu reduzieren. Aber zu viel des Guten kann sich schädlich auswirken. Insbesondere dann, wenn viele korrelierte Anlageklassen und Titel ins Portfolio gelegt werden. In der Praxis scheint sich ein beunruhigender Konsens über die Annahme gebildet zu haben, dass je diversifizierter ein Portfolio ist, desto besser. Deshalb ist es umso wichtiger zu beachten, wie diversifiziert wird.

Die Gefahr einer Überdiversifikation

Überdiversifikation ist mittlerweile in fast jedem Portfolio angekommen. Das Werbeverspprechen liegt häufig darin, dass das angebotene Portfolio so diversifiziert ist, wie kein Zweites. Dass das zugrundeliegende Konzept, nämlich die Risikoreduktion, durch eine zu hohe Anzahl an Positionen außer Kraft gesetzt wird, hinterfragen dabei aber nur wenige. Eine Überdiversifikation hemmt nämlich die Fähigkeit eines Portfolios sich ausschließlich an guten Unternehmen zu beteiligen (- oder an unkorrelierten Assets). Das Portfolio verwässert und die Rendite wird durch schlechte Investments beeinflusst. Denn je mehr Titel im Portfolio vertreten sind, desto mehr Kompromisse geht man ein. Und je mehr Kompromisse man eingeht, desto mehr Risiko nimmt man auch auf. Ein stark diversifizierter Investment-Manager kann also unmöglich die Risiken all seiner Investitionen verstehen. Diversifikation muss also gut durchdacht werden, bevor das Versprechen der Risikoreduktion eingehalten werden kann.

Der Konzentrationsgedanke

In der Anlagestrategie GRAHAM ist es daher nicht entscheidend hunderte oder gar tausende Positionen zu besitzen, sondern viel mehr eine kluge Auswahl von den besten Investments aus verschiedenen Branchen zutreffen. Denn nur solche sollten auch eine Anlage wert sein. Der Einbezug der einzelnen Positionen im GRAHAM-Modell stützt sich auf eine ausgewogene Allokation auf Sektor- und Länderebene. Eine zu starke Konzentration auf Länder-, Branchen- oder Einzeltitelebene (wenn Werte stark mit Branchen oder Märkten korrelieren) soll damit vermieden werden. Grenznutzen und Grenzkosten werden bei der Zunahme eines neuen Titels stets berücksichtigt. Genauso wie die Korrelation zu den Portfoliotiteln. Daher sollen in der Regel nicht mehr als 20 Positionen im Portfolio enthalten sein.

Unser Ziel ist es die durchschnittlich historische Marktrendite (je nach gewähltem Zeitraum 5-7% p.a.) zu übertreffen. In Zeiten negativer Entwicklung soll der Fokus auf den Kapitalerhalt und dem Erzielen einer positiven Rendite liegen, welche über dem durchschnittlichen Zinsniveau liegt.

Dividenden fließen im ersten Schritt in den Barbestand Ihres Portfolios. Wenn durch die Einzahlungen ein vordefinierter Betrag erreicht wurde, legen wir diesen automatisch wieder an. Auch ein Portfolio-Rebalancing kann die Wiederanlage Ihrer Dividennden initieren.

Sich ständig wandelnde Märkte führen zum Ergebnis, dass sich die Portfolio Allokation vom Ursprungsoptimum wegbewegen kann und einer Anpassung bedarf. Um die optimale Aufteilung des Modells aufrecht zu erhalten, wird dann ein Rebalancing angewendet. Das Rebalancing ist dabei nicht an kalendarische Zwänge (z.B. zwingend einmal im Monat) gebunden. Konkret bedeutet das für Sie, dass wir keine unnötigen Transaktionen durchführen und versuchen trendspezifische Entwicklungen einzufangen. So sparen Sie Gebühren. Wenn sich eine Aktie besser entwickeln sollte, als die anderen Aktien, werden wir möglichst lange an ihr halten. In bestimmten Situationen können Gewinne also laufen gelassen werden. Ausschlaggebend für ein Rebalancing ist die Überschreitung eines bestimmten Wertes. Wenn eine Position durch ihre Entwicklung eine zu starke Gewichtung erhält (z.B. 20%), wird die Gewichtung heruntergefahren. Der genaue Schwellenwert wird durch die zugrundeliegende Datenbasis, Trendverläufe sowie die Einschätzung des Computers bestimmt.

Disziplinierte Risikoabschätzung und aktives Risikomanagement sind tief integrierte Komponenten des Investmentprozesses. Und das unabhängig von der eingesetzten Anlagestrategie. Im GRAHAM-Modell unterscheiden wir Risiko dabei in zwei Kategorien. Das Einzeltitelrisiko wird kontrolliert, indem keine Aktie dauerhaft mit über 20% gewichtet wird und alle Positionen mit Stopp Loss Marken abgesichert werden. Angemessene Diversifikation soll dabei helfen Klumpenrisiken zu vermeiden und die Korrelation des Portfolios gering zu halten. Das Gesamtportfoliorisiko wird durch die Investitionsquote und Hedging-Strategien kontrolliert. Je nach Marktlage kann das Portfolio bis zu 100% in Aktien investiert sein, aber auch bis zu 100% in Cash gehen. Geht es der Weltwirtschaft z.B. schlecht wird die Quote automatisch angepasst, sodass das Exposure an systematischen Risiken minimiert werden kann. Hedging-Strategien helfen dabei die Volatilität des Portfolios zu kontrollieren. In steigenden Märkten kann die Anlagestrategie mit leicht angezogener Handbremse gefahren werden, um im Falle eines plötzlichen Marktumschwungs nicht Renditen einzubüßen. Zu diesem Zwecke werden Short ETF’s (Investment gegen den Markt) eingesetzt. In Korrekturphasen kann dadurch z.B. ein komplett marktneutrales Portfolio geschaffen werden. In solch einer Situation ist Ihr Portfolio dann 50% Long (Setzen auf steigende Kurse) und 50% Short (Setzen auf fallende Kurse). Der Mehrwert in einer solchen Strategie liegt dann ausschließlich bei der Technologie, denn die Outperformance wird in diesem Moment einzig durch die Qualität der Aktienselektion erzielt.

Als Benchmark haben wir den MSCI World Index, repräsentiert durch den iShares MSCI World EUR Hedged UCITS ETF in Euro (ISIN: IE00B441G979), gewählt.

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